Was ist DEXA?

DEXADie Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DEXA oder auch DXA - Dual Energy X-
ray Absorptiometry) gilt als Standard für Osteodensitometrie-Verfahren.
Also Verfahren zur Messung der Knochendichte und kann ab einem Alter von 20 Jahren durchgeführt werden, wenn in den gemessenen Körperregionen keine Metallimplantate vorhanden sind.

Doch erfahren Sie hier mehr!  

Wieso ist es das Standardverfahren?

Es gilt als medizinischer Goldstandard, was soviel bedeutet, dass dieses Verfahren das momentan Beste in der Medizin ist und andere Methoden an diesem Verfahren gemessen werden. So anhand der Präzision, der Strahlungsbelastung, dem Zeitaufwand und diversen anderen Faktoren. Es ist das einzige sowohl von der WHO (Weltgesundheitsorganisation), als auch von der DGO (Deutsche Gesellschaft Osteologie) anerkannte Verfahren. Andere Verfahren zur Messung der Knochendichte sind vorhanden, doch haben diese mehr Nachteile, wie eine geringere Präzision oder eine erhöhte Strahlenbelastung.

Mehr als nur Knochen!

DEXA misst aber nicht nur die Knochendichte und deren Stabilität, sondern gilt auch als präzisestes Verfahren um die Körperzusammensetzung zu analysieren. So misst es sowohl Muskel- als auch Fettmasse bis auf das Gramm genau und auch andere wichtige Bestandteile der Körperzusammensetzung.

Wie funktioniert DEXA?

Diese Verfahren basiert auf dem Prinzip des Röntgenbildes. Jedoch unterscheidet es sich vom Röntgen folgendermaßen. Anstelle eines Bildes, werden bei der DEXA mehrere Bilder mithilfe von zwei unterschiedlich starken Röntgenstrahlen gemacht.  Die genutzten Röntgenstrahlen besitzen eine Stärke von etwa 10-30 μS, wodurch die Strahlung sehr gering gehalten wird. In diesem Verfahren wird man etwa derselben Strahlung ausgesetzt, der man von Natur aus an einem Tag ausgesetzt ist. Diese Bilder zeigen nun, wie stark die Strahlung von den Knochen abgeschwächt wird und gibt somit Aufschlüsse über die Stärke der Knochen. Um genauer zu sein, werden die Kalziumkristalle pro Volumen analysiert, also das Knochenmineralgehalt, welches in direkter Beziehung mit der Knochenfestigkeit steht.

DEXA kann auch als Ganzkörperscan genutzt werden um detaillierte Informationen über die Körperzusammensetzung zu erhalten. Dies ist aber weniger effektiv, wenn es darum geht Osteopenie oder Osteoporose zu diagnostizieren. Für diese Diagnose wird speziell die Lendenwirbelsäule oder der Oberschenkelknochen analysiert, da DEXA an diesen Stellen besonders präzise ist. Außerdem gelten diese Stellen als besonders anfällig für Frakturen, wenn Patienten unter Osteoporose leiden.

Wo liegen denn nun die Vorteile von DEXA?

DEXA bietet wie bereits erwähnt die meisten Vorteile, da es auch als der Goldstandard für Osteodensitometrie-Verfahren gilt. Doch welche sind das genau?

DEXA gilt als zuverlässigste Methode um die Erfolge einer Behandlung von Osteoporose zu dokumentieren. Da diese Verfahren sehr wenig Strahlung verwendet ist es somit in der Lage regelmäßig angewendet zu werden. Darüber hinaus ist es schnell und präzise. Es werden keine aufwendigen Vorbereitungen benötigt und auch das Verfahren selber dauert nur wenige Minuten. Wie bereits erwähnt, gibt DEXA auch Informationen über die Körperzusammensetzung. Dies beinhaltet die Knochendichte, Skelettmuskelmasse, Muskelmasse, Magermasse, Fettverteilung und Körperfettanteil in Prozent. Weiterhin ist diese Verfahren mittlerweile sehr weit verbreitet und  daher sowohl für Ärzte, als auch für Patienten leicht zugänglich. Doch vor allem ist diese Verfahren präzise, schmerzlos und birgt keine nennenswerten Komplikationen.

Aber alles hat seine Nachteile!

DEXA hat natürlich auch welche. Auch dieses Verfahren ist nicht perfekt und birgt aufgrund der Nutzung von Röntgenstrahlen natürlich auch Risiken und ein minimal erhöhtes Krebsrisiko. Doch dies ist im Vergleich zum Nutzen dieses Verfahrens kaum nennenswert. Auch kann die Präzision der DEXA durch Weichteilmasse wie Muskel- oder Fettmasse in geröntgten Bereichen beeinträchtigt werden.

Warum Marsden sich für DEXA interessiert?

Da DEXA als der Goldstandard in der Medizin für Osteodensitometrie-Verfahren gilt, und ebenso als präziseste Methode zur Körperanalyse, haben wir uns an diesem Standard orientiert um unsere MBF-6000 und MBF-6010 zu entwickeln. Dies geschah in der Zusammenarbeit mit der Hull York Medical School. Wie genau wir diese Körperanalysewaagen entwickelt haben, können Sie auf unserem Blog künftig auch nachlesen. Die MBF-Waagen nutzen die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) über die wir Sie in Zukunft auch aufklären möchten.

Wie Sie sehen, bieten wir Ihnen auch in Zukunft interessante Themen an.

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